Wohnen ist neben Essen, Trinken, Schlafen, Gemeinschaft, Sex eines der Grundbedürfnisse des Menschen. Damit kommt das Thema „Wohnen“ ins Spiel. Gleichzeitig auch die Frage aus Über mich: „Wer bin ich und wenn ja wie viele?“ Doch nicht benannt hatte ich in der Aufzählung, dass ich seit September 2017 meine Qualifizierung im Immobilienmanagement habe.

Ihr werdet gerade am Anfang und solange die Website noch im Aufbau ist, auf selbst-getestet immer wieder merken, die Frau kann viel rund um Nachhaltigkeit, Ressourcen und Second-hand. Wenn es um Räume, Flächen, Mietformen, Mietrecht, Mieter- und Vermieter geht, wird Christine neben der Möbeltante und Spartante auch die Immobilientante bei der Verwendung von Fachbegriffen und Beispielen. Das passiert hier bei dem Thema besonders, denn „Untervermietung“ oder auch „Überlassung an Dritte“ ist ein Spezialfall des deutschen Mietrechts.

Wohnen mit „Gebrauchsüberlassung an Dritte“

Ganz im Sinne meiner Maxime Nachhaltigkeit im ganzheitlichen Verständnis „gemeinsam ist gesünder als einsam“, überlasse ich seit 2011 zwei teilmöblierte Zimmer meiner Wohnung an „Dritte“ (= „Untermieter“). Ich selbst bin Hauptmieterin der gesamten Wohnung und gleichzeitig Vermieterin nach §549 BGB Abs. 2 mit Erlaubnis der Hausverwaltung, in meiner selbstbewohnten Wohnung auch unterzuvermieten. Untermietverhältnisse werden klassisch nach Mietkalkulation berechnet mit verschiedenen Sonderfällen wie z.B. nach § 573 c Abs. 3 BGB für teilmöblierte Zimmer. Und eben jene Vermietungsform der „möblierten Zimmer“ als Weg, Mietflächen und Kosten zu teilen, habe ich als Möbeltante und Spartante gewählt.

Exkurs: Wohnen mit nachhaltiger Einrichtung

Da ich ja direkt an der Quelle für preiswerte, nachhaltige Second Hand Möbel bin durch meine Greenoffice Agentur und so die Wege für die Beschaffung von sowohl Möbel für Büro- und Lagerflächen als auch für Privatfläche kenne, sind alle Möbel auf dem Foto Second-hand. (dazu mehr siehe Fußnote*) Vielleicht nur so viel vorab, die komplette Einrichtung hat nur rund 650€ gekostet. Das ist übrigens weniger als ich als ALG2-/Hartz IV-Bezieher für einen 1-Personen-Haushalt ausgeben dürfte. Der durchschnittliche Betrag liegt bei 1000 Euro. (dazu mehr siehe Fußnote*) Über das Sozialrecht kann ich auch schreiben in meinen Blog-Beiträgen, da ich als “ Personalerin“ auch (Ich Nr. 7 und 8!) „Fallmanagerin“ bin. Kenntnisse im SGB /Sozialrecht und auch Praxiserfahrung habe durch meine Tätigkeit als Arbeitsvermittlerin in einem Berliner Jobcenter.

Gemeinsam wohnen als Form der „Gegenfinanzierung“

Jetzt wieder zurück, warum ich gerade „Untervermietung“ als Wohnform gewählt habe. Diese von mir gewählte Art zu wohnen ist wie ihr auch immer wieder in meinem Blog an der einen oder anderen Stelle lesen werdet, eine Form der „Gegenfinanzierung“, um Kosten zu sparen. Gleichzeitig erhalte ich neben finanziellen Einnahmen auch ein (weiteres) soziales Umfeld durch die Gemeinschaft auf Zeit. Und das mag ich sehr!

Alle diese Mietverhältnisse als Form des Zusammenlebens oder Arbeitens unter einem Dach lohnen sich gerade in Metropolen mit Flächenverknappung und Mietpreissteigerung vielfältig. Meine Wohnform ist ein nachhaltiger Weg, mit dem auch du als Hauptmieter und potentieller Vermieter wirtschaftlicher und damit sparsamer mit deinen Finanzen umgehen kannst. Diese Wohnform hilft (unnötige) Ausgaben oder Fixkosten einzusparen und Leerstand zu vermeiden … und wird ganz stark vom Jobcenter aus genau diesen Gründen empfohlen und unterstützt.

Deine Unterschrift Christine Müller

*Weitere Informationen in diesen Blog-Beiträgen (noch im Aufbau!)

  • Second-hand als maximal nachhaltiger Weg für „Gesundheit“ und „den kleinen Geldbeutel“
  • Formen der Finanzielle Unterstützung des Jobcenter nach SGB II zum Grundbedarf des Lebens
  • Wege der Gegenfinanzierung zur Vermehrung von Geld oder Verringerung von Kosten

 

One thought on “NACHHALTIG WOHNEN – UNTERVERMIETUNG”

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