Patchworken als nachhaltige Arbeitsform?

Arbeiten. Und dann auch noch Patchworken ? Diese sehr moderne agile Arbeitsform wird überwiegend verstanden als „nacheinander verschiedener Beschäftigungsformen“ (Selbstständig, Angestellt, Arbeitslos, Sabbatical, …). In diesem Blog-Beitrag verstehe ich Patchworken aber im Sinne von Kirschner Unternehmensberatung als „gleichzeitige Kombination verschiedener Einkommensquellen durch unterschiedliche Beschäftigungsverhältnisse“.

Wie ihr auf dem Foto seht, auch beim Arbeiten habe ich ganz viel Lust – wenn die Arbeit zu mir passt und ich sie körperlich, seelisch und von den Fähigkeiten leisten kann und will und sie auch finanziell zu mir passt. … Aber halt, geschummelt! Das Foto hier stammt nicht vom Arbeitsplatz in einem Callcenter. Das Bild ist aufgenommen bei meiner Weiterbildung im Immobilienmanagment Herbst 2017. Da habe ich gefördert von der Agentur für Arbeit meine Fähigkeiten erweitert, um mich fitter zu machen für den „Arbeitsmarkt“. Denn eigentlich wollte ich nach meinem Unfall wieder als Patchworkerin einsteigen in den Arbeitsmarkt und da fehlten mir für den Immobilienbereich noch die „Zertifikate“. Die habe ich jetzt und ich mag das auch sehr gerne als Zusatzwissen. Ihr habt ja schon bei Nachhaltig wohnen – Untervermietung gemerkt, es ist was hängen geblieben in den 160 Wochenstunden in der Weiterbildung „Immobilienverwaltung“ bei IFM !

Meine tatsächliche Patchwork-Tätigkeit im Callcenter war noch vor meinem Unfall – von 2011 bis 26.09.2014 hatte ich zwischen 40, 30 und 20 Stunden in der Woche ergänzend zur Selbstständigkeit in tollen Callcenter-Teams mit Lust gearbeitet – ganz offiziell angemeldet mit Steuern und allen Sozialabgaben (Kranken-, Pflege-, Renten und Arbeitslosenkasse). Das Patchworken war eine gute Form der dauerhaften, nachhaltigen ergänzenden Finanzierung zu meiner Selbstständigkeit.

Was bedeutet also nachhaltig arbeiten?

Jetzt mal ganz sachlich gefragt, was heißt „nachhaltig arbeiten“? Zu diesem Stichwort und seiner Bedeutung gibt es nur sehr wenige Fundstücke in Google. Eines der ersten war Wikipedia – doch auch die tun sich schwer und teilen das Wort. „Nachhaltig“ bedeutet in der Kombination mit arbeiten „so, dass etwas lange und stark wirkt.“ … Naja, da ist mein Beitrag Selbst-getestet: Nachhaltig gesund aber deutlich genauer.

Ein weiteres Fundstück ist für mich als gläubige Christin spannend und wenigstens teilweise passend, die Zusammenfassung des Transformationskongress des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD sagt: „Nachhaltig arbeiten bedeutet zusammengefasst: Die Erhaltung der eigenen Gesundheit muss heute ganzheitlich begriffen werden. Arbeitsverhältnisse sollen Menschen immer wieder zur Entfaltung ihrer „Begabungen“ verhelfen – und sie nicht einschränken. (…)“

Das passt auch für mich als Fallmanagerin/Personalerin/Wiedereinsteigerin nach Unfall gut. Für mich ist ganz pragmatisch „nachhaltig arbeiten“, wenn die Arbeit zu mir und nicht ich zur Arbeit passe. Aus Sicht des Jobcenters und Agentur für Arbeit bedeutet „nachhaltig“ (= dauerhaft) für uns als Aufstocker: du bist aus dem Leistungsbezug und kannst deinen Lebensunterhalt 100% selbst decken! Und das geht ja mit Patchworken sehr gut – wenn es für dich paßt!

Nachhaltig arbeiten hängt von der Sichtweise ab

Als NLP-lerin komme ich jetzt abschließend für diesen Beitrag wieder mal mit der individuellen Landkarte, die jeder von uns hat. Aus NLP-Sicht gibt es keine universelle Realität. Wir lernen unsere Realität aus den Erfahrungen, die wir mit und in der Welt machen. So bildet sich unsere Landkarte und unsere Handlungs- und Entscheidungswege. Was das genau bedeutet zeigt u.a. die Mäusestrategie (Who moved my cheese), die ihr ja schon kennt. Mit jener Mäusestrategie umgearbeitet von mir zum Selbstmanagement-Konzept ist es mir gelungen im Labyrinth des Lebens wieder zu „meinem Käse“, meiner Form der nachhaltigen Arbeit zu finden: Meine Neugründung mit „Selbst-getestet: nachhaltige gesund – so geht’s!“ – Doch dieser Prozess des Suchens und Findens brauchte Zeit und Mut. Denn ich mußte überhaupt erstmal wieder anfangen als erfolgsverwöhnte, ausgezeichnete Unternehmerin wieder ins Labyrinth zu gehen mit meinen Joggingschuhen. Lest dazu mehr über diesen Prozess in Selbst-getestet 4:Nachhaltige Zuversicht noch aus Gesundungs- und REHA-Zeiten.

Zusammenfassend gesagt, Patchworken kann als parallele Arbeitsform im Sinne von Kombination aus Selbstständigkeit und Angestellt für dich passsen. Muß aber nicht! Vielleicht passt es auch nur als ein Hintereinander von verschiedenen Arbeitsformen. Welcher Weg für dich paßt schauen wir gerne mit der Mäusestrategie gemeinsam an.

Das klingt nach einem Weg für dich?
Dann schreib mir für ein kostenfreies Erstgespräch von 30 Minuten eine mail Ja, ich will neue un-normale Wege gehen!

Bitte bleib nachhaltig gesund und lebe mit Lust!
Ich freue mich dich! wie und auf welchen un-normalen Wegen auch immer
DeineUnterschrift Christine Müller

*Weitere Informationen in Deine Schnäppchen (noch im Aufbau!)

  • (1:1 Training) Die Mäusestrategie – Selbstmanagement-Strategie für ein gesundes Leben mit Lust!
  • (Vortag) Wirtschaftlich Entscheiden: 3 Wege sind frei! –  Schwerpunkt ist beruflicher Kontext
  • (Blog-Beitrag) Nachhaltig wirtschaften: Spartante Christine*

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