Freizeit gestalten in der Krise

Bei Freizeit gestalten schließe ich fast als Teil 2 an an Impuls 3 (Alltagsbedarf decken). Dabei kommt auch wieder meine eigene Rettungsstrategie durch meine Unfallkrise für die heutige Coronakrise zur Anwendung.

Schauen wir dazu nochmal gemeinsam rein in meinen Blogbeitrag aus Oktober 2016 Mäusestrategie — (M)Ein Weg zum Neustart. Was findet sich dort zum Thema Freizeit in der Krise?

Freizeit heißt jetzt Quarantänezeit ?

Ich gebe zu, gerade bei diesem 4. Impuls wird mein Dejavu wieder besonders stark. Und auch der direkte Vergleich meines Erlebens von damals und heute. Selbst hatte ich damals diese Zeit als „Pausenzeit“ bezeichnet. Das verordnete „Bleib zu Hause“ in der Coronakrise habe ich als „Freizeit“ bezeichnet.

Doch was ist nun diese „Frei-Zeit“ heute, bei der du, ich, wir quasi NICHTS mehr so machen können wie sonst? Und vor allem, was ist der Sinn einer Quarantäne: „Die Quarantäne ist eine zum Schutz der Gesellschaft vor ansteckenden Krankheiten befristete, behördlich angeordnete Isolierung von Menschen (…), die verdächtig sind, an bestimmten Infektionskrankheiten erkrankt oder Überträger dieser Krankheiten zu sein“.

Freizeit gestalten jetzt anders in Coronakrisenzeiten

Das klingt sinnvoll. Und hilfreich. Aber gleich alles schließen? Alles verbieten? Kein Sport mehr im Verein, kein Freunde treffen mehr? Bibliotheken schließen? Lesen im Freien verboten, das es keinen „triftigen Grund“ dafür gibt in den (für mich gültigen Berliner) Ausgangsbeschränkungen mit Kontaktverbot?

Als positiv denkender Mensch, die ich glücklicherweise bereits in meiner ersten Unfallkrise 2014-2016 meine Resilienz trainieren durfte sage ich: da gibt es bestimmt auch Wege und Formen, diese Beschränkungen „legal“ zum umgehen. Schöne Beispiele dafür sind eine andere Geburtstagsfeier. Der SWR hat diese Tipps in Coronakrisenzeiten: Das sind 9 positive Veränderungen!

Freizeit: Langeweile und Ruhe einfach mal genießen

Selbst habe ich schon in meiner Unfallkrisen-Zeit gemerkt, wie schwer es mir fiel, diese Verlangsamung von 100 auf quasi 0 auszuhalten. Deshalb habe ich anders als jetzt das Abendblatt Berlin mit seinen Tipps gegen die Quarantäne-Langeweile bereits im Januar 2020 ein Kurskonzept für eine Berliner Volkshochschule geschrieben mit dem Titel: “Freizeit als freie Zeit für sich”. Mal schauen, ob es in die Planung Sommer 2020 oder das 2. Halbjahr 2020/21 kommt.

Zum Beitragsabschluß immer eine positive Auswirkung der Coronakrise auf Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit

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