What ne Aussage. Und ich meine sie auch noch ernst. Ihr habt es ja vielleicht schon im alten Jahr 2020 gelesen. Ich lebe selbst das nachhaltige Existenzminimum. Und entdecke täglich wie viel mit wenig geht.

Sichtbar machen was alle sehen, aber doch keiner offen drüber spricht.

Arm ist das neue Normal, das möchte ich zukünftig auch im Außen ganz praktisch und sichtbar leben: statt nur die Dinge gebraucht zu kaufen und mich über Mehrwert und Ersparnis selbst im Privaten zu freuen, werde ich es sichtbar und öffentlich machen.

Auf diese Weise nehme ich den Gedanken auf von .
Herrhaus fordert als selbst Geschäftsführerin der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft

Nicht wieder normal! Unser Wirtschaftssystem ist überhitzt und ausbeuterisch. Wir müssen den Neustart nach Corona nutzen, um das zu ändern.

Kleidung als Statussymbol Nr 1 in der Welt

Schon öfter haben ich in meinen Blogbeiträgen über die Funktion von Kleidung geschrieben. Am zentralsten wohl in Grüne Basics für den Kleiderschrank. Damals schrieb ich über Kleider machen Leute und habe dabei auch darauf verwiesen, dass jeder zehnte überschuldet ist. Gleichzeitig weist Greenpeace darauf hin, dass wir riesige Mengen an Wertstoffen im Abfall ungenutzt vernichten.

Wenn jetzt Anna Herrhausen auch in ihrem Beitrag auf die Studie des Club of Rome von 1972 und die Grenzen des Wachstums verweist, stellt sie zum Textabschluss aus Juli 2020 fest

Wenn wir auf die vergangenen Wochen blicken, stellen wir fest, wie anpassungsfähig wir Menschen sind.

Deshalb stelle ich jetzt als ergänzende Forderung auf, dass sich auch unsere Kleidung, als unser wichtigstes äußeres Statussymbol, der neuen Zeit anpasst.

Zukunftsvision: Produkte mit Nachhaltigkeitspass

Mir kommt es fast wie ein Dejavu vor, doch bei dieser Zukunftsvision, die sich Anna Herrhausen für den Neustart nach Corona wünscht, kommt mir mein Konzept des Nachhaltigkeitspass für Möbel in den Sinn. Und ich merke, dass ist auch gut so. Auch wenn das Ökoinstitut , bereits 2010 sagte, bis dieser PCF-Pass (Produkt Carbon Footprint) für alle Produkte kommt, dauert es noch. Dennoch ist es wichtig, diese Zukunftsvision zu fordern.

Deshalb weise ich hier schon beispielhaft für meine fast 100% nachhaltige Kleidung im „sichtbarem Preisschild“ aus die Marke, Alter, Gebrauchtpreis, Neupreis, CO2-Einsparung.

Ich zeige mich jetzt. Ich riskiere öffentlich meinen guten Ruf!

In Coronazeiten bin ich als selbst Coronaopfer im Bildungsbereich durch mein nachhaltig Wirtschaften weich gefallen. Und ich habe auch (endlich) gefunden, was ich zukünftig als meinen neuen Weg als Nachhaltigkeitsexpertin und als nachhaltige Schuldnerberaterin schon lange gesucht habe: ich will Verdecktes sichtbar machen. Das ist mein neuer Schwerpunkt in meiner CM-Beratung.

Kurz: ich mache Verdecktes sichtbar. Schluss mit anonym und verstecken.

Meine Webinare zeigten zwar 2020 schon grüne Wege für nachhaltig und bewusster konsumieren nach dem Shutdown. Jetzt in Pandemiezeiten wird sichtbar, Arm ist das neue Normal. Denn über 6 Millionen Menschen, die offiziell als arm gelten, sind nicht mehr unsichtbar. Sie alle hängen am staatlichen Rettungsschirm – und da sind die ganzen Kurzarbeiter noch nicht mitgezählt. Ich finde, jetzt ist es an der Zeit aus der Anonymität zu treten. Wir „Armen“, egal ob Angestellte oder Selbstständige, ob Frau oder Mann, ob 18 oder 65 Jahre, wir alle haben staatlich garantiert direkt oder indirekt 1000 Euro im Monat für Wohnen, Essen, Kleidung, medizinische Versorgung. Und das Pfändungs- und Einkommenssteuerfrei.

Meine Vision: Menschen fit machen für nachhaltig gut leben mit weniger Geld

Es ist heute (endlich) keine Schande mehr arm zu sein. Aber ich finde es ist Schade, nicht zu wissen, was jeder von uns im 21. JAHRHUNDERT und in Zeiten von Kreislaufwirtschaft, Secondhand und Sharing alles machen kann in Deutschland mit staatlich garantierten 1000 Euro im Monat.

Zukünftig zeige ich dir als Nachhaltigkeitsexpertin mit meinen Selbst-Getestet-Angeboten und meinem Youtube Kanal was alles geht mit weniger Geld. Gleichzeitig mache ich dich fit als nachhaltige Schuldnerberaterin für eine neue Sicht auf Wirtschaft und Finanzen. Mein Ziel, deine Blickrichtung auf Armsein zu ändern.

Also wenn du demnächst nicht nur in meinem Youtube-Kanal, sondern auch auf der Straße jemandem mit Preisschildern an der Kleidung stolz von Humana* statt von TK-Maxx* kommen siehst, könnte ich das sein. Grüß mich gern mit Worten wie

Hallo Kolleg:in, schön, dass auch du dein Armsein selbstbewusst trägst. Arm ist das neue Normal!

Deine

Christine Müller