RÜCKBLICK
Brancusi in der Neuen Nationalgalerie
Am 14. Juli starteten wir mit unserem Auftakt in der Neuen Nationalgalerie. Unter dem Motto „Radikale Einfachheit als Erfolgsrezept“ suchten wir in der aktuellen Constantin Brancusi-Ausstellung nach neuen Impulsen für unseren unternehmerischen Alltag.
Der Einstieg: Einführung und drei knifflige Fragen
Nach dem gemeinsamen Treffen vor dem markanten Glasbau der Neuen Nationalgalerie gab uns Johannes Sylvester eine kurze, feine Einführung in das Schaffen des berühmten Bildhauers.
Brancusi gilt als Meister der Reduktion – er zeigt uns, dass die wahre Stärke oft im Weglassen und in absoluter Klarheit liegt.
Drei Fragen zum Rundgang durch die Ausstellung
Um den Museumsbesuch interaktiv zu gestalten, bekamen alle Teilnehmenden drei spannende Beobachtungsfragen als Aufgabe für ihren Rundgang mit auf den Weg. Die Antworten konnten auch fotografisch dokumentiert werden.
- Die Material-Frage: Es gibt eine Skulptur, bei der Sockel und Figur aus exakt demselben Material (Eichenholz) bestehen. Wie heißt diese Skulptur?
- Die Zwillinge-Frage: Es gibt eine Skulptur, die es zweimal exakt gleich gibt. Nur das Material ist unterschiedlich: Bronze und Gips. Wie heißt sie?
- Die Transfer-Frage: Was ist für dich an der Kunst von Brancusi innovativ und einzigartig?
Reflexion
Nach einer guten Stunde des Entdeckens kamen alle wieder am Anfang der Galerie zusammen. Gemeinsam reflektierten wir die Fragen und tauschten unsere Eindrücke aus.
Wie lässt sich Brancusis Haltung zur radikalen Einfachheit eigentlich auf unsere eigene Positionierung im Business übertragen?
Nebelzauber im Skulpturengarten
Anschließend ging es mit Johannes weiter in den Skulpturengarten zur aktuellen Sonderausstellung:
Fujiko Nakaya. Nebelskulptur im Skulpturengarten in der Neuen Nationalgalerie (30.04.2026 bis 25.10.2026).
Ein echtes visuelles Highlight: Zu jeder halben Stunde zieht hier für acht Minuten dichter Nebel auf und hüllt die Kunstwerke in eine ganz besondere Atmosphäre.
Ausklang bei Löffelei & Amigos: Ein Tisch, viele Gespräche
Für den geselligen Teil des Abends zog die Karawane weiter in die Potsdamer Straße. Die Gruppe entschied sich für unseren Vorschlag, das mexikanische Restaurant Löffelei & Amigos.
Dort angekommen bauten wir erst einmal Stühle und Tische zu einer großen, gemeinsamen Tafelrunde um. Bei exzellentem Essen und kalten Getränken wurde diskutiert, gelacht und intensiv genetzwerkt.
Ein rundum gelungener Abend: Dass die Chemie absolut stimmte, zeigte sich an der Zeit. Von den ersten Vorbereitungen um 15:00 Uhr bis zur Verabschiedung um 21:00 Uhr vergingen die Stunden wie im Flug. Von allen Seiten gab es großes Lob für die tolle Organisation und die inspirierende Gesprächsatmosphäre.
Ausblick nächster Termin:
Wann: Dienstag, 11. August 2026, 16:00 Uhr
Wo: Tempelhofer Feld, Berlin
Treffpunkt: Eingang Herrfurthstraße
(Eingang Nr. 5 / Info-Box, 12049 Berlin)
Highlight: Zum Abschluss gibt es ein “Mitbring-Picknick”. Näheres nach der kostenlosen Anmeldung – auch Nicht-FKU und VGSD-Mitglieder herzlich willkommen!
Der Dialogprozess rund um das Tempelhofer Feld
Unsere kleine Sommerreihe geht direkt im nächsten Monat weiter! Beim zweiten Teil wechseln wir die Kulisse von der Kunst hinein in den urbanen Raum von Berlin. Diesmal ist Christine Müller die Hauptgastgeberin.
Seit jeher steht die Debatte im Raum:
Soll diese riesige, einzigartige Freifläche bebaut werden oder frei bleiben? Ich werde euch vor Ort ein paar Impulse zu den bisherigen Entwicklungen und aktuellen Projekten geben.
Gemeinsam wollen wir diese Dynamik als Vorlage für unser eigenes Unternehmertum nutzen und gehen dabei dieser Frage nach:
Sollten wir in volatilen Zeiten eher starr und fest planen oder maximal agil auf Umweltveränderungen reagieren?
Wir freuen uns schon jetzt auf euch und den nächsten spannenden Perspektivwechsel auf dem Tempelhofer Feld !
Christine Müller und Johannes Sylvester




