Volkshochschule trifft AWO Freiwilligendienste.

Als regelmäßige Follower meines Blogs oder auch als Teilnehmer meiner Kursangebote oder gar als Nachhaltigkeitsinteressierte wisst ihr vielleicht, ich bin seit 2018 hauptsächlich Kursleiterin bei Trägern und vier Berliner Volkshochschulen (Lichtenberg, Pankow, Neukölln, Treptow-Köpenick).

Doch die Coronakrise wirkt sich auch bei mir, wie bei vielen anderen, auf meine bisherigen Haupteinnahmequellen aus. Deshalb startete ich in 2021 einen RESTART mit Optimierung meiner Geschäftsprozesse. Dazu gehört, Ausschau nach weiteren Auftraggebern zu halten, um als freie Dozentin meine Angebote weiter als meine Lebensgrundlage anbieten zu können.

Einer der neuen Auftraggeber für meine Kursangebote wurden die AWO Freiwilligendienste.

Start der Zusammenarbeit mit der AWO Berlin

Fast wie beim Himmel passgenau bestellt, flatterte mir zu meinem Wunsch am 17. Februar die Anfrage vom Rolf Liefländer, seines Zeichens Pädagogischer Koordinator bei den Berliner AWO Freiwilligendienste, in den Posteingang. Er war auf der Suche nach einem Dozenten zum Thema Nachhaltigkeit für den nächsten Bildungstag der Bundesfreiwilligendienstleistenden und wurde durch mein XING-Profil auf mich aufwerksam.

Hallo Christine Müller,

ich bin Seminargestalter bei der AWO für Freiwillige (aus dem BFD und FSJ) und suche eine Dozentin für einen Online-Workshop von max. 4 Stunden (vorzugsweise am Do, 18.03 von 9:30 – 13:30 Uhr) zum Thema Nachhaltigkeit.

Momentan finden unsere Seminartage digital über ZOOM statt. Da wir bis zu 12 Seminargruppen begleiten, können sich aber durchaus Folgeaufträge ergeben. Die Zielgruppe sind Freiwillige aus dem Sozialen Bereich (Kita, Krankenhaus,etc.) und zwischen 16 und 26 Jahre alt. Vielleicht haben Sie Zeit und Interesse. Dann würde ich mich über eine zeitnahe Rückmeldung sehr freuen.

Vielen Dank für ihre Kooperation.

Beste Grüße Rolf Liefländer

Bildungstage für Nachhaltigkeit und ökologische Kompetenz

Diese Anfrage der AWO Berlin und der Themenwunsch ließ mein Herz gleich freudig höher schlagen.
Denn die ökologische Kompetenz ergänzt perfekt die sozialen Kompetenzen in meinen Bildungsangeboten.

Gesagt getan, ich konzipierte, wie gewünscht, für den Träger meinen vierstündigen Online-Workshop Nachhaltigkeit. Ressourcenschonend Leben und beschrieb die Inhalte. Natürlich war das, wie sonst auch, eine Kombination aus Theorie zu Nachhaltigkeit und Interaktion mit den Teilnehmern.

Digitale Pinnwand „Padlet“ zur Wissensvertiefung

Das von der AWO gewünschte sehr verkürzte Zeitfenster, 4 Stunden, statt sonst bei den Volkshochschulen meist 16 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten verteilt auf zwei Tage, war eine sportliche Aufgabe für mich. Aber auch hier half mir, dass ich um Unterstützung bei der Umsetzung bat. Einer der Unterstützer wurde Nikolai Alber, pädagogischer Leiter der AWO Freiwilligendienste. Er war ebenfalls, für das gleiche Themengebiet mit einem Workshopwunsch, an mich herangetreten, jedoch für Mai 2021.

Herr Alber schlug mir für den Austausch mit den Teilnehmern im digitalen Unterricht Padlet vor. Ich wählte “for beginner” eine einfache Lösung: Die Teilnehmer bekamen für die geplanten Diskussionsrunden vorab das vorbereitete Padlet als Link im Chat des Zoom-Meetings. So hatten alle die vorbereiteten Fragen und ein Foto als Impuls für die Diskussion in den Kleingruppen.

Auch wenn ich es erst ein Mal getestet habe, liebe ich dieses neue digitale Interaktionstool. Was es ist und wie es aussieht, zeigt dir das Headerbild des Beitrags und der Erläuterungslink.

Ökologischer Rucksack deines Lebensstils

Mit dem Padlet und den Diskussionsrunden wollte ich das neu durch mich vermittelte Wissen zu ressourcenschonendem Leben und Nachhaltigkeit mit dem Online-Test zum eigenen ökologischen Rucksack zusammen bringen.

Denn ganz eifrig und interessiert hatten die BFD’ler gleich zu Beginn des Workshops am Morgen ihren “Tonnenwert” für ihren ökologischen Rucksack als “Belastung ihres Lebensstils für die Umwelt” ermittelt. Auch meiner Bitte, mir die Ergebnisse als Screenshot zu schicken, wurde gerne gefolgt.

Wie Ihr in der Bild-Collage seht, reicht die Spanne des Rucksackgewichts von 16 Tonnen bis zu 38 Tonnen. Das gibt das statistische Mittel der Rucksackergebnisse von 17 Tonnen bis 40 Tonnen wieder.

Dieses Ergebnis des Workshops freut mich als Dozentin und Nachhaltigkeitsexpertin sehr. Besonders freut mich jedoch, dass gerade die Diskussionen in den Kleingruppen zu den Lebensbereichen (Wohnen, Konsum, Ernährung, Freizeit, Mobilität, Urlaub) zeigte, alle möchten gerne nachhaltiger leben.

Oekologischer Rucksack

Teilnehmer-Feedback als Zusammenfassung für den Workshop

Liebe Christine,
ich wollte mich noch einmal für den tollen Workshop heute bedanken.
Du hast das Thema wirklich total spannend rübergebracht und ich konnte ganz viel daraus mitnehmen. Der Mix zwischen Input und Gruppenarbeit war sehr gut verteilt und hat die Struktur super angenehm gemacht.
Besonders hat mir auch deine Art und Weise, wie du Sachen erzählt hast gefallen und das hat die Gesamtstimmung aufgelockert und zu einem freundlichen und angenehmen Umfeld beigetragen.

Den Workshop mit dir würde ich auf jeden Fall weiter empfehlen und würde mich auch freuen, wenn du vielleicht auch weitere Workshops für Freiwillige anbieten würdest.Herzliche Grüße
Lou

Da bleibt mir nur ganz begeistert, DANKE zu sagen, für dieses tolle Feedback!

Danke,

Christine Müller