RÜCKBLICK
Weite, Wind und Weltbürger – Unser Tag auf dem Tempelhofer Feld
Was für ein Auftakt! Für den zweiten Teil unserer Veranstaltungsreihe „Perspektivwechsel“ hat es uns am 11. August dorthin gezogen, wo Berlin buchstäblich atmen kann: auf das Tempelhofer Feld. 15 internationale Berlinerinnen und Berliner machten sich gemeinsam auf den Weg, um Geschichte zu spüren, urbane Projekte zu entdecken und vor allem eins zu tun – einander zuzuhören.
Der Einstieg: Ein Ort mit Geschichte und Weite
Bevor wir unsere Schritte auf das historische Areal setzten, blicken wir im Geiste dorthin, wo für viele das Tor zur Welt lag.
Einen wunderbaren, atmosphärischen Einstieg bietet dazu der Film „Feldliebe“. Die Info, dass es ihn gibt, kam von Angela Paviz, Perspektivwechslerin „von der Tempelhofer Seite des Feldes“. Hier im Blogbeitrag teilt sie den Link mit uns. Danke dafür, liebe Angela!
Bevor wir unsere Schritte auf das historische Areal setzten, blickten wir im Geiste dorthin, wo für viele das Tor zur Welt lag. Das Tempelhofer Feld ist mehr als nur eine riesige Freifläche mitten in der Hauptstadt. Es ist ein Ort der Sehnsucht, der Transformation und für viele ein echtes „Tor zur Freiheit“. Hier prallen Vergangenheit und Zukunft aufeinander – ein perfekter Rahmen, um unternehmerische und persönliche Perspektiven neu zu justieren.
Unser Spaziergang: Wege durch die Vielfalt des Areals
Ausgestattet mit Neugier und bester Laune führte uns unser Weg über das Gelände.
Direkt am Eingang begrüßten uns Infotafeln und aktuelle Diskussionen rund um die Zukunft des Areals – Themen, die zeigen, wie lebendig die Stadtgesellschaft mit ihren urbanen Räumen ringt.
Innovationsgeist: Projekte und Plakate zeigen die Aktivitäten
Der Fokus lag auf dem von mir, Christine Müller, gewählten Projektfeld Oderstraße mit seinen vielfältigen Initiativen. Expemplarisch warfen wir einen Blick auf das MINT-Infohaus und bestaunten den neuen Aktivteil an der Oderstraße, der erst im April 2026 frisch fertiggestellt wurde. Überall gab es kleine Details zu entdecken, die den Innovationsgeist Berlins widerspiegeln.
Das Herzstück: Sommerlaune, Mitbring-Picknick und echte Stimmen
Nach so viel frischer Luft und Input ließen wir uns an den Holzbänken nieder. Das große Mitbring-Picknick war ein echtes Highlight – wie von Zauberhand war alles da, nichts doppelt, und bei strahlendem Sonnenschein und fröhlichen Gesichtern fiel das Kennenlernen leicht.
Zum Abschluss: Fragen zur eigenen Urbanität und eigener Pitch
Wie schon beim Brancusi-Perspektivwechsel übernahm diesmal Johannes Sylvester beim Picknick die Moderation.
Diese zwei Fragen galt es zu beantworten:
- Welche Sprachen sprichst du?
- Verstehst du dich als Weltbürger/in oder anders?
SPECIAL
Mein Name ist Angela Paviz – ich wohne in Berlin immer auf der Tempelhofer Seite des Feldes. Nach dem Tod meines Vaters 1982 habe ich die seit 1911 bestehende Druckerei übernommen. Als IHK-Reiseverkehrskauffrau qualifizierte ich mich mit der Übernahme bei der VHS Kreuzberg im Buchführung-Grundkurs mit IHK-Zertifikat. Nach 100 Jahren ist in Kreuzberg im Gewerbehof „nur“ noch das Büro. www.javitz.com
Antwort auf die zwei Fragen: Meine Familie kommt aus Schlesien und der Bukowina und lebt verstreut über die ganze Welt. In den letzten 60 Jahren lebte ich in den USA, in Kanada, in der Karibik (US Virgin Islands), in Großbritannien und in Kyoto. Offiziell war ich selbst bis zur Wiedervereinigung 1990 staatenlos (ungeklärt Rumänien). Einbürgerung in Deutschland erst mit Hilfe von Barbara John (1. Ausländerbeauftragte). Als „Staatenlose“ durfte ich nicht durch die DDR fahren, daher war der Flughafen Tempelhof immer mein Tor zur Freiheit, zur Welt.
Mein Name ist Susanne Rikus. Zusammen mit meinem Ehemann Arndt Himmelreich biete ich seit 1992 Psychotherapie und Coaching an. Ein Schwerpunkt seit 2007: Innere und äußere Entdeckungsreisen auf Sardinien und Hawaii https://alohana.de
Antwort auf die zwei Fragen: Wir sprechen Englisch, Französisch, Italienisch und fühlen uns als Weltbürger:innen.
Marco Richter. Ich begleite „Sich-neu-Erfinder“ beim Entwickeln einer Positionierung. Meine Methode: Deep Mentoring; 4 Sessions, und sie passt wirklich zu ihnen und erreicht mehr Kund:innen www.marcorichter.info
Antwort auf die zwei Fragen: Ich spreche Deutsch und gutes (Alltags-)Englisch. Ich fühle mich vor allem als Europäer – weltweit unterwegs: Europa, Südostasien, Ozeanien, Nord- und Mittelamerika.
Ich bin Sascha Bach und ich mache Webseiten barrierefrei.
Buche einen kostenlosen One-Page-Audit unter https://www.sascha-bach.de/de/audit.
Antwort auf die zwei Fragen: Ich spreche Deutsch und Englisch. Ich definiere mich als Weltbürger, denn Grenzen sind nur ein Konstrukt, auf das sich irgendwie alle einigen wollen.
Mein Name ist Simon Raudenberg. Ich biete maßgeschneiderte Software für kleine und mittlere Unternehmen aus einer Hand. Geplante URL: Rautenberg-Software-Berlin.de Aktuell Linkedin.
Antwort auf die zwei Fragen: Spreche Deutsch und Englisch. Bin Berliner.
Ausblick:
Bereit für den nächsten Schritt ?
Dieser zweite Perspektivwechsel im August hat – wie schon im Juli der Perspektivwechsel mit Brancusi – einmal mehr gezeigt, wie viel Potenzial, Vielfalt und geballte Kompetenz in unseren Netzwerken FKU und VGSD steckt. Die inspirierenden Profile und Pitches der Teilnehmenden im Blog zeigen es. Wer darüber hinaus weiter Kontakte knüpfen möchte, ist am 29. September herzlich zum Kick-Off-Termin des Business Speeddating-Formats Level Up Your Company im Café Anna Blume eingeladen. Seien Sie dabei – wir freuen uns auf Sie!
