Alltagsbedarf decken -- ist grün die Rettungsstrategie?

Alltagsbedarf decken schließt inhaltich an an den 2. Impuls (Ernährung). Mit meiner eigenen Rettungsstrategie nach meinem Unfall analysiere ich die heutige Krisensituation. Für mich hat sich bei meinem plötzlichen Sturz in 13 Meter Tief am 26.09.2014 Grün-Sparen und der Secondhand-Markt als der optimale Rettungsweg herausgestellt.

Schauen wir doch nochmal gemeinsam rein in den Blogbeitrag Grün ist Rettung. Mein selbst-getestet-Fall. Was findet sich dort zum Thema Alltagsbedarfe mit kleinem Geldbeutel?

Alltagsbedarf decken ist ein Grundbedürfnis

Heute wie damals erlebe ich und vielleicht ihr auch: sind erst mal, damals nach meinem Unfall und jetzt in der Coronakrise die finanziellen Grundbedürfnisse gedeckt, hat sich meine anfängliche Panik gelegt. Ich weiß jetzt wieder, mit welchem Budget ich planen kann..

Doch was sind in Zahlen die Ausgaben für Grundbedürfnissen neben Ernährung (Impuls 2)? Das Kreditportal Vexcash ermittelte, das Deutschlands Stadt-Singles rund 1600 Euro monatlich für Wohnen, Energie, Nahrung, Verkehrsmittel, Kleidung und Freizeit ausgeben. Die haben nun weder ich noch die meisten Solo-Selbstständige und Freiberufler in der aktuelle Krise.

Bestandaufnahme -- monatliche Krisenausgaben

Heute, in 2020 habe ich statt 408€ in 2014, 2/3 der Grundsicherung von damals: 643€. Zwar sind meine Gesamtausgaben insgesamt höher, aber glücklicherweise meine Ausgaben zum Alltagsbedarf decken nicht. Schauen wir genauer hin, warum ich das „behaupten“ kann:

  • Wohnen ist in der Coronakrise durch meine Untermieter heute wie damals gesichert. Der Mietanteil bei fast gleicher Miete (heute 980 €) geht mit je einem Drittel monatlich auf mein Konto und reduziert meine Ausgaben.

  • Kleidung ist fast 6 Jahre nach meinem Unfall kein Thema mehr für mich. Ich halte mein Gewicht von 47 kg und besitze einen großen Fundus an Kleidung und Schuhen für kleines Geld. Alles bis auf Strümpfe sind Grüne Basics für den Kleiderschrank.
  • Bei den Nahrungsausgaben zahlte es sich immer noch aus, dass ich Veganerin bzw. Vegetarierin bin und damit (fast) komplett auf tierische Produkte wie Milcherzeugnisse und Fleisch verzichte – und Müll spare ich durch unverpackt einkaufen auch noch.

  • Für Arzt, Medizin und Mobilität gibt es für alle ALG-2 Empfänger Sozialtarife; in Berlin heißt das Berlin-Pass. Die medizinische Versorgung ist für mich als Kassenpatienten weiter über meine Gesundheitskasse optimal abgedeckt. Für mehr Information dazu schau in Grün ist Rettung. Mein selbst-getestet-Fall

Eigener Lebensstil auf den Prüfstand

Wenn du auch deinen Lebensstil auf den Prüfstand stellen möchtest, kannst du das in 10 Minuten tun mit dem Rechner des Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH. Hier geht es zum Test!

Du kriegst sofort das Ergebnis und kannst den ökologischen Rucksack deines aktuellen Lebensstils berechnen – und bei Bedarf auch ändern. Gerne unterstütze ich dich dabei.

Zum Abschluß immer eine positive Auswirkung der Coronakrise auf Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit.

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