Körperliche Nähe vs. Körperliche Distanz

Körperliche Nähe wird allgemein verstanden als „Intimität, als körperliche Nähe oder Berührung meist zwischen zwei Personen”. Weiter findet sich an gleicher Stelle: “Grund dafür kann sein entweder die gesuchte Nähe oder die nicht zielführende ungewollte Nähe – wie zum Beispiel Platzmangel. Körperliche Nähe ist manchmal nicht zu vermeiden (Verkehrsmittel, Gastronomie u.a.). Das kann als unangenehm oder als angenehm empfunden werden.”

Auch wenn das jetzt sehr analytisch ist, kann ich damit in meinem Impuls “arbeiten”. Denn du, ich, wir in Zeiten von Körperlicher Distanz erkennen, wie wichtig uns körperlichen Nähe ist.

1,5 m Abstand für körperliche Nähe

Diese Formulierung zur körperlichen Nähe mit Abstand und auf Distanz findet sich überall: in den Verkehrsmitteln, in Geschäften selbst in Parks. Beim Take-Away-Verkauf weisen Linien, Absperrbänder auf diese Auflage hin mit Schildern und mündlichen Hinweisen vor Ort. Schauen wir in die Medien finden wird diesen Hinweis ganz oben: Körperliche Distanz ist das A und O, um Ansteckungen zu vermeiden.

Nach nun heute, 5. April, 23 Tage nach dem Shutdown in Deutschland zeigt sich, die Deutschen haben verstanden und Beschränkungen werden recht gut eingehalten. Und doch hat die Coronakrise erste Auswirkungen auf unsere Beziehungen wie eine Umfrage zeigt

Coronavirus prägt unser Liebesleben

Der Sexspielzeug-Hersteller We-Vibe machte ein Umfrage zu den Befindlichkeiten im Liebesleben in Coronazeiten. Es wurden 1200 Menschen mit fester Beziehung befragt. 78% der Befragten vermuten, dass Trennungen durch die Krise steigen werden. Menschen jedoch, die in einer Fernbeziehung leben, machen – nun weitgehend vom anderen isoliert – ganz andere Erfahrungen. 55% der Paare, die in räumlicher Distanz leben, fehlt der Partner dagegen sehr, sie haben ein gesteigerten Bedürfnis nach körperlicher Nähe. Rund 1/3 der Befragten versucht mit heißen Chats, Telefonsex, Cyber-Erotik vor der Kamera die Liebe in Zeiten von Corona und die eigenen Bedürfnisse kreativ zu erfüllen.

Mit sexueller Aktivität dem Virus trotzen?

Gleichzeitig mit dem Wunsch nach körperlicher Nähe verzeichnen Sextoy-Hersteller weltweit in Coronazeiten gerade einen ziemlichen Aufschwung. Liebe in Zeiten von Corona könnte als „außergewöhnliche Situation plus 9 Monate“ einen Babyboom auslösen. Doch auch die Kondomhersteller machen gerade gute Geschäfte – warten wir doch einfach mal ab, was die Statistik im Dezember sagt.

Zum Beitragsabschluß immer eine positive Auswirkung der Coronakrise auf Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit

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